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Lustige Texte Sammlung 6 - Inhalt:

41 Gründe, den Berater-Job an den Nagel zu hängen
Studentenleben - Prüfungsvorbereitung in 8 Phasen
Azubi - Entschuldigung
Der Boss
Doofe Leute
Gut - Hässlich
Zehn kleine Kifferlein
Zehn kleine Raucherlein

 

Weiter zu Lustige Texte Sammlung 7 - Mixed Fun

 



41 Gründe, den Berater-Job an den Nagel zu hängen

 

1. Du fragst den Kellner nach seiner Kernkompetenz.

 

2. Du entscheidest dich, deine Familie zu reorganisieren und rollenbasierte Teambildung, Task-Forces, einen partizipativen Führungsstil und Zielvereinbarungen einzuführen.

 

3. Du notierst dir private Termine als Marketing- und Akquiseveranstaltungen.

 

4. Du kannst das Wort "Paradigma" buchstabieren.

 

5. Du weißt sogar, was es bedeutet.

 

6. Du schreibst Management-Summaries auf die Rückseite deiner Einkaufszettel.

 

7. Du glaubst wirklich daran, dass es effizient ist, eine 10 Seiten lange Präsentation zusammen mit sechs Kollegen zu erstellen, die du gar nicht kennst.

 

8. Du glaubst auch daran, dass ein anderer das Inhaltsverzeichnis dazu schreiben wird.

 

9. Du glaubst daran, dass du im Leben niemals echte Schwierigkeiten hattest ... es gab lediglich Herausforderungen, Chancen, Issues, großartige Aufgaben, Verbesserungspotenziale und unglücklich geschnittene Prozesse.

 

10. Du kennst jedes (und zwar wirklich jedes) noch so kleine Clip-Art in Powerpoint.

 

11. Du erklärst deinem Kundenbetreuer bei der Bank, dass du nicht hoffnungslos verschuldet bist, sondern ein echter "high potential" mit Aussichten auf "out-performing revenues".

 

12. Du betrachtest deine Mahlzeiten als notwendige Sekundär-Prozesse zur Sicherstellung deiner Produktivität.

 

13. Du bezeichnest deine bessere Hälfte als deinen Co-CEO.

 

14. Alle deine Geschichten beginnen wie "als wir damals im Projekt bei der Blabla" oder "und dann hatte unser Team diese grandiose Idee mit dem Sabber-Sabber" oder "eines meiner erfolgreichsten Projekte begann, als ich Rhabarber-Rhabarber".

 

15. Du glaubst fest daran, dass deine besten, großartigsten und erfolgreichsten Charts jene waren, die in nur fünf Minuten entstanden sind.

 

16. Du bestehst darauf, noch mehr Markt- und Zielgruppenforschung zu betreiben, bevor du den Produktionsprozess für ein weiteres Kind anstößt.

 

17. Deine "Deliverables" und "Objectives" für Samstag sind Wäsche waschen, Kühlschrank auffüllen, Müll rausbringen, Altpapier entsorgen, Blumen gießen, Einkaufen, Briefkasten ausleeren, Bügeln, Putzen, Koffer ausleeren, Koffer für Montag packen, Unterlagen sortieren.

 

18. Spätestens hier fragst du dich jedes Mal, warum du noch kein Projekt für die strategische Auswahl einer Putzfrau aufgesetzt hast.

 

19. Nachdem das Budget für eine Putzfrau vom Co-CEO genehmigt wurde, fragst du dich, wie du die Effizienz und die Effektivität deiner türkischen Putzfrau steigern kannst und warum du statt eines Tschader-verhüllten Fleischbergs nicht doch die kleine Thailänderin engagiert hast.

 

20. Du vereinbarst erfolgsabhängige Einkommensstrukturen mit deiner Putzfrau.

 

21. Du benutzt Worte wie "Mehrwertgenerierungspotenzial", "Effizienzsteigerungspotenzial" ...

 

22. ... und Phrasen wie "die strategischen Herausforderungen der elektronischen Zukunft meistern" ohne rot zu werden.

 

23. Du gibst deinem Hund konstruktives Feedback.

 

24. Du lädst Freunde ein, um den Film "Interdependence Day" mit anzusehen.

 

25. Der Wechsel einer Freundin oder Ehefrau ist lediglich ein Release-Wechsel, neue Beziehungen werden als Merger penibel mit einem Programm für das Change-Management geplant.

 

26. Du trennst dich nicht von einem Partner, sondern initiierst einen Outplacement-Prozess. Wieso eigentlich Partner? Du entscheidest dich im Sinne der Eindeutigkeit dafür, diesen in Zukunft als LAB zu bezeichnen (Lebens-Abschnitts-Begleiter).

 

27. Denn: bei dem Wort "Partner" fällt dir nur eine Führungsposition in einem Consulting-Unternehmen ein.

 

28. An der Wurst-Theke im Supermarkt erklärst du der Verkäuferin eine Prozess-Optimierung zur Durchsatzsteigerung und Freisetzung ineffizienter Ressourcen auf der Rückseite des Pizza-Kartons. Dann wunderst du dich, dass dir die Verkäuferin nur noch die Ware mit dem Fettrand und die vertrockneten, grauen Stücke einpackt.

 

29. Du entwirfst für den monatlichen Hausputz jedes Mal einen Projektplan in Microsoft-Project und ärgerst dich über die elende Ressourcenverwaltung.

 

30. Dein Co-CEO sieht dich jedes Mal verwundert an, wenn du nach dem dilettantischen Projekt-Controlling fragst und warum der Hausputz wieder nicht in-time und auch nicht in-budget in zufriedenstellender Qualität durchgeführt wurde.

 

31. Deine Kinder sehen dich mitleidig und zugleich zornig an, wenn du auf die Bitte nach mehr Taschengeld mit der Aufforderung antwortest, einen Business-Plan zu erstellen und eine strategische Neuausrichtung des Spielzeugportfolios unter Berücksichtigung der Einflüsse von e-Commerce und "mobile e-markets" durchzuführen.

 

32. Du kannst die Frage "Hey Paps: warum hast du noch kein WAP-Handy?" erst nach der Erstellung einer 60 Seiten langen Studie beantworten und stellst der Projektleitung des Familienteams die Aufwendungen dafür in Rechnung.

 

33. Die Bitte deiner Kinder, die neue Sony Play-Station zu kaufen, wird mit der Begründung abgelehnt, diese passe nicht in die strategische Ausrichtung deiner Haushalts-IT.

 

34. Du betrachtest dein Auto lediglich als Logistik-Tool . Obwohl: ein Benz wäre auch nicht schlecht ... oder wenigstens ein 5er BMW. Aber den hat doch heute auch schon jeder Senior-Berater. Steht mir nicht wenigst ein Audi A8 4.2 Quattro zu? Das ist ja wohl das mindeste, was mir die Company für meine Leistungen schuldig ist!

 

35. Beim Blick in das Programm von RTL2 fragst du dich ernsthaft, der Geschäftsführung eine neu Geschäftsfeld-Strategie oder wenigstens eine Programmberatung anzubieten.

 

36. Du ertappst dich immer wieder dabei, ein Persönlichkeitsprofil deines Co-CEOs aufzuzeichnen und ein abgestimmtes Qualifizierungsprogramm zu entwerfen. Du fängst schon mal mit einem Fragebogen an ...

 

37. Du ertappst dich auch immer öfter dabei, Fragen zu beantworten, die niemand gestellt hat und die auch noch jenseits deiner Kompetenz liegen.

 

38. In diesen Dingen hast du auch schon längst den Glauben an das "Peter-Prinzip" verloren. Du glaubst statt dessen an die These der Hyper-Inkompetenz, die jenseits der von Peter postulierten, maximal möglichen Inkompetenz zu finden ist und weißt: da will ich hin!

 

39. Du fängst an, mit deinem Laptop zu sprechen, ihn zu beschimpfen, ihn anzuschreien und ihn mit dem Handy und dem Palmtop zu bedrohen.

 

40. Du wirst auch niemals zugeben, dass du mit diesem dämlichen Palmtop nicht richtig umgehen kannst und das auch niemals lernen wirst.

 

41. Es kommt immer öfter vor, dass du Clienten hasst und ihnen ihr Mandat in den Hals stopfen möchtest.


Studentenleben - Prüfungsvorbereitung in 8 Phasen

 

1. Die Diesmal-beginne-ich-rechtzeitig-Phase

Am Anfang der Planung sind die Studenten ziemlich optimistisch. Immerhin besteht die Aussicht, dass mensch wenigstens dieses Mal auf sinnvolle und systematische Weise arbeitet. Obwohl er um keinen Preis der Welt bereit ist, gleich an die Arbeit zu gehen, rechnet der Student in dieser Phase fest damit, dass der Arbeitswahn irgendwann spontan über ihn kommt. Bald.

 

2. Die Ich-werde-gleich-was-tun-Phase

Der Zeitpunkt für einen wirklich frühzeitigen Beginn ist nun verstrichen. Die Illusion, diesmal ein perfektes Timing hinzukriegen schwindet. Parallel dazu wird der Druck, anzufangen intensiver. Aber die Deadline ist noch nicht in Sicht. Gleich geht's los.

 

3. Die Was-soll-ich-nur-tun-wenn-ich-jetzt-nichts-tue-Phase

Während die Zeit ungenutzt dahinzieht, hat sich die Frage eines rechtzeitigen Beginns endgültig erledigt. Diese Hoffnung ist dahin - dafür kommen Visionen. Der Student malt sich aus, wie es wäre, wenn die Prüfung über Nacht abgeblasen oder -noch besser- verschoben würde, ohne dass irgendwer gemerkt hätte, dass er schon wieder nicht in die Hufe gekommen ist. Er beruhigt sich mit der Vorstellung, in mörderischen Nachtschichten alles bisher Versäumte nachzuholen - demnächst! Er entwickelt eine komplizierte Ausreden-Logistik. Trotzdem: Noch könnte er die Vorbereitung termingerecht abschließen.

 

4. Die Ich-tue-jetzt-was-anderes-Phase

Fast alle Studenten beginnen in diesem Stadium mit hektischen Aktivitäten, die alles Mögliche betreffen, nur nicht die Vorbereitung. Sie setzen alle ihre angesammelten Kräfte daran, den Schreibtisch endlich vollständig zu säubern. Sie nehmen sich längst abgelegter Arbeiten an. Sie füllen ihre Zeit mit Dingen, die ihnen wirklich unangenehm sind - bloß, um die Prüfungsvorbereitungen zu verdrängen.

 

5. Die Ich-hab'-auch-ein-Recht-auf-Freizeit-Phase

Der Emotionshaushalt des Studenten ist nun äußerst fragil. Einerseits ist es ihm gelungen, sich selbst zu belügen. Andererseits wachsen die Schwierigkeiten bezüglich der Zusammenfassung mit jeder Stunde. In dieser Phase neigt der Student zu tollkühnem Eskapismus: Angesichts all der Anforderungen, die an ihn gestellt werden, manifestiert sich nun das Gefühl, mindestens einmal ein Recht auf Freizeit und Vergnügen zu haben. Die Prüfung, redet er sich ein, ist bloß ein Klacks, wenn er sich vorher erstmals was gönnen kann. Jetzt fahren die Studenten erst mal nach Hause, gehen ins Kino oder betrinken sich vorsätzlich.

 

6. Die Es-ist-immer-noch-etwas-Zeit-Phase

Obwohl er sich nach diesen Vergnügungen schuldig fühlt, und obwohl ihm der Boden jetzt jeden Moment unter den Füssen wegzubrechen droht, setzt der Student immer noch auf Zeit. Er ist allerdings sicher, dass er demnächst in einen geradezu tierischen Arbeitsrausch verfallen wird. Jetzt konzentriert er sich darauf, Zwischenergebnisse vorzutäuschen. "Ja, ja, ich bin mittendrin.." ist in dieser Phase sein Standardsatz.

Nebenfronten werden eröffnet. "Ich bin gerade auf einen interessanten Aspekt gestoßen..", versucht er den Mitstudenten weiszumachen.

 

7. Die Mit-mir-stimmt-etwas-nicht-Phase

Gleichzeitig plumpst er jetzt in tiefe Depressionen. Die Prüfungstermine sind zum Greifen nahe - aber unser Student hat so gut wie nichts in der Hand. Selbstvorwürfe und Selbstzweifel holen ihn ein. Er ist überzeugt, dass ihm einfach fehlt, was alle anderen aufweisen können: Disziplin, Mut, Grips!

 

8. Der Showdown - Die panische Phase

An diesem Punkt muss der Student seine Entscheidung treffen: Das sinkende Schiff verlassen oder bis zum Ende durchhalten. Der Druck ist so groß, dass er es nicht mehr aushält, auch nur eine einzige weitere Sekunde auf Kosten der Vorbereitung zu verlieren. Sämtliche Fremdeinflüsse werden ausgeschaltet. Der Student wäscht sich

nicht mehr, verweigert die Nahrungsaufnahme, meidet die Wirtschaften und unterdrückt

den Pinkelzwang. Ohne Wenn und Aber wirft er sich jetzt in die Schlacht. Energiehormone werden in Extradosierungen ausgeschüttet. Die Arbeit geht voran. Die Gewissheit, die Prüfung doch noch durchstehen zu können ist da. Die Arbeit ist schwierig und schmerzhaft - dennoch gerät der Student nun in die euphorische Phase. Es ist genau dieser Rausch, den er eigentlich sucht. Das Gefühl, es gerade noch einmal zu schaffen. Dazu das Bewusstsein, in Besitz von Riesenkräften zu sein: Seht, das Ergebnis ist gar nicht so schlecht! Erst recht, wenn man bedenkt, dass keine Zeit mehr war. Ein anderer hätte das in der vorgegebenen Zeit auch nicht besser hingekriegt.

 


Azubi - Entschuldigung

 

An alle Kolleginnen und Kollegen

 

Als ich heute früh ins Büro kam, konnte ich mich des Eindrucks nicht

erwehren, dass gar manche/r eine gewisse Abneigung gegen mich zu hegen

scheint.

 

Nachdem einige mich mit dem Titel "Drecksau" belegt haben, reifte der

Verdacht in mir, dass man mir die kleinen Ausrutscher während der

Jubiläumsfeier am letzten Donnerstag noch immer Übel nimmt.

 

Dann rief auch noch mein Chef an, um mich zur Schnecke zu

machen. Ich möchte daher diese Gelegenheit nutzen, um mich bei allen zu

entschuldigen. Vor allem, da alle, mit denen ich Versuche zu sprechen,

einen Anfall von Taubstummheit bekommen.

 

Also, fangen wir gleich mal mit dem Chef an: Es tut mir wirklich leid,

mit welchen Namen ich Sie im Laufe der Feierlichkeiten tituliert habe. Ich

weiss sehr wohl, dass Ihr Vater kein Volldepp und Ihre Mutter keine

Straßenhure war. Ihre Frau ist sehr nett und die Geschichte, dass Sie sie für 50

Cent in Thailand aus dem Puff ausgelöst haben, ist natürlich auch frei

erfunden.

 

Genauso wie die Tatsache, dass Ihre Kinder nicht von Ihnen sind. Ich

hoffe die operative Entfernung der Sektflasche aus Ihrem Allerwertesten

verlief schmerzfrei.

 

Liebste INGE !!! Entschuldige bitte tausendmal, aber ich habe wirklich

geglaubt, das Geländer hält die paar Stöße locker aus. Vor allem wo wir

beide doch gerade so viel Spaß hatten. Kann ja nicht jeder wissen, dass

die in dieser Firma sogar bei den baulichen Maßnahmen sparen. Trotzdem war

es schon geil, als wir auf die untere Treppenebene gestürzt sind. Ich

glaube so gewaltig bin ich noch nie gekommen. Du aber auch nicht - Deinem

Schreien

nach zu urteilen. Das waren nicht nur Schmerzen, oder? Mach dir keine

 

Sorgen, so ein paar gebrochene Wirbel kriegen die schon wieder hin. Und

Deine Beine spürst du sicher auch bald wieder.

 

Mensch Broti, altes Haus. Das war doch nur ein Scherz, dass ich den

Feuerwehrleuten gesagt habe, du hättest den Feueralarm betätigt. Ich

habe nicht gewusst, dass die ihren Schlauch auf dich halten und dich voll

abspritzen. Die haben aber auch einen Druck auf diesen Dingern und kalt

ist das Wasser bestimmt auch.

 

Hallo Heiko, hallo Kathrin. Ich wollte euch nur ein wenig erschrecken,

als ich die Tür zur Putzkammer aufriss. Heiko, dass du dir gleich zwei

Vorderzähne raushaust, weil du mit der heruntergelassenen Hose

hingefallen bist, dafür kann ich wirklich nichts. Wenn es dir wieder besser geht,

laden wir dich und Deine Frau mal wieder zum Abendessen ein. Okay? Von

Kathrin rede ich natürlich kein Wort!!

 

Janine - die einzige Entschuldigung, dass ich dir die Klamotten

ausgezogen und versteckt habe, während du Deinen Rausch im Krankenzimmer

ausgeschlafen hast, ist, dass ich sturzbesoffen war. Ich weiß auch wirklich nicht

mehr, wo ich Deine Sachen hin getan habe. Ehrenwort! Dass Dein Mann

jetzt die Scheidung will, weil du im Blaumann vom Hausmeister nach

Hause kamst, tut mir wirklich leid.

 

Und ich entschuldige mich bei natürlich allen, dass ich in die Bowle

gepinkelt habe und es erst erzählte, als auch das letzte Glas leer war.

 

Ich hoffe Ihr könnt mir alle verzeihen und ich würde mich freuen, wenn

wir uns bald wieder mit gegenseitigem Respekt begegnen können.

 

Euer Azubi

 

PS: Ich freue mich jetzt schon auf unser Sommerfest!!!

 


Der Boss

 

Ein Körper hatte Langeweile, da stritten sich die Körperteile gar heftig und mit viel Geschrei, wer wohl der Boss von ihnen sei.

 

Ich bin der Boss - sprach das Gehirn, ich sitz' ganz hoch hinter der Stirn, muss stets denken und euch leiten. Ich bin der Boss, wer will's bestreiten?

 

Die Beine sagten halb im Spaße: Gib nicht so an, du weiche Masse! Durch uns, der Mensch sich fortbewegt, ein Mädchenbein den Mann erregt, der Mensch wirkt durch uns erst groß, ganz ohne Zweifel, wir sind der Boss!"

 

Die Augen funkelten und sprühten: "Wer soll euch vor Gefahr behüten, wenn wir nicht ständig wachsam wären? Uns sollte man zum Boss erklären."

 

Das Herz, die Nieren und die Lunge, die Ohren, Arme und die Zunge, ein jeder legte schlüssig dar: "Der Boss bin ich - das ist doch klar!"

 

Selbst Penis strampelt keck sich bloß und rief entschlossen: "Ich bin der Boss! Die Menschheit kann mich niemals missen, denn ich bin nicht nur da zum Pissen."

 

Bevor man die Debatte schloss, da furzt das Arschloch: "Ich bin der Boss!" Hei, wie die Konkurrenten lachten und bitterböse Späße machten.

 

Das Arschloch darauf sehr verdrossen hat zielbewusst sich fest verschlossen - es dachte konsequent bei sich: "Die Zeit, sie arbeitet für mich. Wenn ich mich weigere zu scheißen, werd' ich die Macht schon an mich reißen."

 

Schlaff wurden Penis, Arme, Beine, die Galle produzierte Steine, das Herz, es stockte schon bedenklich, auch das Gehirn fühlte sich kränklich.

Das Arschloch war nicht zu erweichen, ließ hier und da ein Pfürzchen streichen. Zum Schluss da sahen's alle ein:

 

"Der Boss kann nur das Arschloch sein!"

 

Und die Moral von der Geschicht: Mit Fleiß und Arbeit schafft man's nicht. Um Boss zu werden hilft allein, ein Arschloch von Format zu sein, das mit viel Lärm und ungeniert nichts - als nur Scheiße produziert.

 


Doofe Leute

 

Doofe Leute sollten Schilder tragen auf denen steht: "Ich bin doof!"

Dann würde man sich nicht darauf verlassen, oder? Du würdest sie nichts fragen.

Es wäre wie "Tschuldigung, ich....äh, vergiss es. Hab das Schild nicht gesehen."

Man wüsste zumindest, was auf einen zukommt.

 

So wie letztes Jahr, als ich mit meiner Familie mitten im Umzug stand.

Die ganze Wohnung voll mit Umzugskartons, der LKW vor der Tür. Mein Nachbar kommt rüber und fragt: "Hey, du ziehst um?"

"Nö. Wir packen nur ein-bis zweimal die Woche unsere Klamotten ein, um zu sehen, wieviel Kartons wir dafür brauchen. Hier ist ihr Schild!"

 

Letzten Sommer war ich mit einem Freund angeln. Wir zogen sein Boot an Land und holten gerade unseren Fang aus dem Boot, als dieser Idiot von der Anlegestelle kam und fragte:" Habt ihr all die Fische gefangen?"

"Nö. Wir haben sie überredet aufzugeben. Hier ist dein Schild!"

 

Letztens hatte ich einen Plattfuß. Ich also zur nächsten Tankstelle. Kommt einer auf mich zu, wirft einen Blick auf die Karre und fragt: "Reifen platt?" Ich konnte einfach nicht widerstehen.

"Nö, ich fuhr gerade hier so rum, als sich die anderen drei plötzlich aufpumpten.

Hier ist dein Schild!"

 

Vor kurzen wollte ich mein Auto verkaufen. Kommt so ein Typ rüber, macht ne dreiviertel Stunde Probefahrt. Als er zurückkommt, steigt er aus, bückt sich, greift an den Auspuff und schreit: "Scheiße, ist das heiß."

Siehst du? Hätte er sein Schild getragen, hätte ich ihn abhalten können.

 

Ich bin früher mal Sattelschlepper gefahren. Einmal verschätzte ich mich bei der Höhe der Brücke, verkeilte den LKW und ich kam nicht wieder los, egal was ich versuchte. Über Funk hab ich Hilfe angefordert. Dann kam die Polizei und fing an, einen Bericht zu schreiben.

Er stellte die üblichen Fragen...ok...kein Problem. Ich war schon fast sicher, dass er kein Schild bräuchte...bis er fragte"...also..., ihr LKW hat sich verkeilt?"

Ich konnte mir nicht helfen. Ich schaute ihn an, blickte zurück zum Sattelschlepper, dann zurück zu ihm und sagte: "Nö. Ich liefere eine Brücke. Hier ist dein Schild!"

 

Wenn du heute Abend länger arbeiten musst und ein/e Kollege/-in bei dir reinschaut und fragt: "Du bist immer noch hier?" dann antworte:

"Nö. Bin schon vor einer Stunde gegangen. Hier ist dein Schild!!!"

 



Gut - Hässlich

 

Gut: Deine Frau ist schwanger

 

Schlecht: Es sind Drillinge

 

Hässlich: Du bist vor fünf Jahren sterilisiert worden

 

 

 

Gut: Dein Sohn lernt viel in seinem Zimmer

 

Schlecht: Du findest versteckte Pornofilme dort

 

Hässlich: Du kommst darin vor

 

 

 

Gut: Dein Sohn wird langsam erwachsen

 

Schlecht: Er hat eine Affäre mit dem Mädchen von gegenüber

 

Hässlich: Du auch

 

 

 

Gut: Deine Frau spricht nicht mit Dir

 

Schlecht: Sie will die Scheidung

 

Hässlich: Sie ist Anwalt

 

 

 

Gut: Dein Sohn geht mit jemand neuem aus

 

Schlecht: Es ist ein Mann

 

Hässlich: und Dein bester Freund

 

 

 

Gut: Deine Tochter hat einen neuen Job

 

Schlecht: als Prostituierte

 

Hässlich: Deine Mitarbeiter sind Ihre Kunden

 

Superhässlich: Sie verdient mehr als Du

 





Zehn kleine Kifferlein

 

10 kleine Kifferlein,

 

die rauchten einen Joint.

 

Einen hat es umgehaun,

 

jetzt sind sie noch zu neunt.

 

 

 

9 kleine Kifferlein,

 

die gaben mal nicht Acht.

 

Einen hat der Zug erwischt,

 

da waren´s nur noch acht.

 

 

 

8 kleine Kifferlein,

 

die kifften übertrieben.

 

Einer kriegt nen Schlaganfall

 

jetzt gibt es nur noch sieben.

 

 

 

7 kleine Kifferlein,

 

die trafen Bohlens ex.

 

Verona beugte sich nach vorn,

 

da waren´s nur noch sechs.

 

 

 

6 kleine Kifferlein,

 

die wurden mal geimpft.

 

Einer nahm nen Schuss zuviel,

 

jetzt sind sie noch zu fünft.

 

 

 

5 kleine Kifferlein,

 

die trafen einen Stier.

 

Einer war rot angezogn,

 

da waren´s nur noch vier.

 

 

 

4 kleine Kifferlein,

 

die fuhren zur Türkei.

 

Einer traf nen Mafiaboss,

 

jetzt sind sie nur noch drei.

 

 

 

3 kleine Kifferlein,

 

die gingen mal aufs Klo.

 

Einer wurde runtergspült,

 

jetzt gibt es nur noch zwo.

 

 

 

2 kleine Kifferlein,

 

die trafen mal die Queen.

 

Einer kriegt den Ritterschlag,

 

das andre wurde clean.

 

 

 

Das letzte kleine Kifferlein,

 

nennt sich heut Bin Laden.

 

Er kifft bis ihn George Bush entdeckt,

 

dann geht´s ihm an den Kragen.

 


Zehn kleine Raucherlein

 

Zehn kleine Raucherlein,

 

die schliefen rauchend ein.

 

Prompt ging ein Bett in Flammen auf:

 

Da waren´s nur noch neun.

 

 

 

Neun kleine Raucherlein,

 

die rauchten auf der Wacht.

 

Den einen hat der Feind erspäht:

 

Da waren´s nur noch acht.

 

 

 

Acht kleine Raucherlein,

 

die rauchten selbst beim Lieben.

 

Das halt das beste Herz nicht aus:

 

Da waren´s nur noch sieben.

 

 

 

Sieben kleine Raucherlein,

 

die trafen eine Hexe,

 

die Appetit auf Rauchfleisch hatte:

 

Da waren´s nur noch sechse.

 

 

 

Sechs kleine Raucherlein,

 

die haben laut geschümpft

 

auf einem Abstinenzlertreff:

 

Da war´n sie noch zu fümpft.

 

 

 

Fünf kleine Raucherlein,

 

die neckten einen Stier.

 

Der eine blies ihm Rauch ins Auge:

 

Da waren´s nur noch vier.

 

 

 

Vier kleine Raucherlein,

 

die reisten nach Shanghai.

 

Der eine rauchte Opium:

 

Da waren´s nur noch drei.

 

 

 

Drei kleine Raucherlein,

 

die rauchten auf dem Klo.

 

Das Klo war voll von Biogas:

 

Da waren´s nur noch zwo.

 

 

 

Zwei kleine Raucherlein,

 

die spielten was Gemeines -

 

wer mehr Zigarren essen kann:

 

Da gab es nur noch eines.

 


 

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